Unser Urlaub auf Fuerteventura – Teil 1 ❤️

Hallo ihr Lieben ❤️

Heute gibt es mal einen ganz anderen Blogpost von mir als sonst, denn ich möchte euch gerne ein bisschen von unserem Fuerteventura Urlaub erzählen. Zum Einen, weil wir ziemlich schöne Ecken dort gefunden haben, die ich gerne mit euch teilen möchte (auf Instagram würde das wohl den Rahmen sprengen 😁) und zum anderen einfach, um die Erlebnisse von dort für uns selbst festzuhalten und ein bisschen in Erinnerungen zu schwelgen 😊

Nur kurz vorab: ich hab vorher noch nie so eine Art Reisetagebuch geführt… ich versuche aber mein bestes, damit es nicht zu ausführlich oder langweilig wird 😁 Für Kritik bin ich immer offen, damit ich das schreiben an so etwas für die Zukunft optimieren kann, also schreibt mir gerne in die Kommentare, wenn euch etwas nicht gefallen hat oder wenn ihr allgemein Verbesserungvorschläge habt.

So. Nun geht es aber los.

Starten wir zunächst mit den Vorbereitungen. Mein Freund und ich hatten so ab Anfang März immer mal wieder bei Urlaubsguru.de, auf Booking.com und auf Skyscanner.de nach Möglichkeiten für einen gemeinsamen Urlaub geschaut. Es sollte wie eigentlich immer bei uns, relativ günstig sein und wir wollten gerne irgendwo hin, wo es schon möglichst warm und sommerlich ist. Wir haben die letzten Male, in denen wir weggefahren sind eigentlich immer selbst über’s Internet den Urlaub gebucht, da wir mit den Reisebüros hier in der Nähe nicht wirklich zufrieden waren. Meist wurden uns viel teurere Sachen angeboten als wir selbst schon im Internet gefunden hatten und weil bisher immer alles glatt gelaufen ist, sind wir auch dieses Mal wieder denselben Weg gegangen. Am 22. März haben wir dann tatsächlich gebucht. Dazu haben wir auf Skyscanner nach den verschiedensten Flügen geschaut und haben uns letztendlich dazu entschieden, am 4. April um 6:40 Uhr mit Ryanair von Düsseldorf Weeze aus nach Fuerteventura zu fliegen und am 12. April sollte es von Fuerteventura zurück nach Düsseldorf gehen, dieses Mal mit Condor. Um es möglichst günstig zu halten, haben wir uns wie bei unseren letzten Urlauben wieder nur auf Handgepäck beschränkt und lagen somit pro Person bei einem Preis von 130 Euro. Die passende Unterkunft haben wir ziemlich schnell auf Booking.com gefunden und zwar haben wir uns für einen Bungalow im Castillo Club Lake in Caleta de Fuste entschieden. Für acht Übernachtungen mussten wir pro Person gerade mal 125 Euro zahlen, zusammen also 250. Für uns jedenfalls ein sehr guter Preis.

Am 4. April um 2 Uhr klingelte mein Wecker und es ging los. Nachdem wir mit allem soweit fertig waren, saßen wir um 3:15 Uhr im Auto und wurden von der Mama meines Freundes zum Flughafen in Düsseldorf Weeze gefahren. Dort angekommen, ging es dann durch durch die Sicherheitskontrollen und um Punkt 6:40 Uhr startete der Flieger in Richtung Sonne.

Wir waren beide ziemlich müde und haben zwischendurch immer mal wieder ein bisschen gedöst und etwas Serie geschaut. Circa bei der Hälfte – und mitten über dem Atlantik wurden wir dann von aufgeregten Stimmen geweckt, die nach einem Arzt riefen, da wir einen medizinischen Notfall an Bord hatten. Ziemlich schnell wurde unsere Route dann etwas abgeändert, sodass wie in Bordeaux zwischenlanden konnten und der Passagier in ein Krankenhaus gebracht wurde. Nach dem etwa zwei stündigen Stop, den wir größtenteils verschlafen haben, ging es dann aber endlich weiter und wir erreichten um ca. 12 Uhr unser Reiseziel Fuerteventura.

Als erstes ging es für uns zu einem der zahlreichen Autoverleiher. Wir hatten uns im Vorfeld bei Sixt ein Auto gemietet und mussten den Wagen (einen weißen Seat Leon 😍) einfach nur dort abholen. Nachdem wir all unser Zeugs verstaut hatten, ging es dann in unseren Urlaubsort Caleta de Fuste, der nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt liegt.

Da wir etwas zu früh dort waren und unser Zimmer noch nicht fertig war, hatten wir beschlossen schon einmal zum Strand zu fahren und uns etwas zu essen zu kaufen.

Wie ihr an den Palmen schon unschwer erkennen könnt, war es dort relativ windig… und wie einige von euch es wahrscheinlich schon mitbekommen haben, hat uns dieser Wind den ganzen Urlaub über treu begleitet, sodass ihr wahrscheinlich noch häufiger in diesem Beitrag davon lesen werdet 😁

Nach dem Essen haben wir uns wieder auf den Weg zur Rezeption unseres großen Bungalow Parks gemacht und haben den Schlüssel für unsere Unterkunft bekommen.

Nicht wundern, die folgenden Bilder sind an unserem letzten Tag entstanden, daher liegt dort noch alles mögliche rum 🙈 irgendwie habe ich es am Anfang total vergessen Fotos zu machen 🙈😃

Unser Bungalow lag an einer kleinen Straße und wir hatten Parkplätze direkt vor unserer Tür.

Nachdem wir in Ruhe angekommen waren und unsere Klamotten ausgeräumt hatten, haben wir uns kurz die schöne Anlage angeschaut und sind dann relativ zügig zum Supermarkt gefahren, um uns schonmal mit den wichtigsten Sachen einzudecken, da wir uns im Vorfeld für Selbstverpflegung entschieden hatten. Nach dem Supermarkt haben wir dann nur noch eine Kleinigkeit gegessen, haben uns bettfertig gemacht und waren total früh im Bett, da wir die Nacht zuvor nur ca. eine Stunde geschlafen hatten.

Am nächsten Morgen sind wir ohne vorher groß zu planen einfach ins Auto gestiegen und in Richtung Süden gefahren. Unterwegs sind wir an allen möglichen kleinen Ortschaften von der Autobahn abgefahren und sind dort ein bisschen herum gelaufen. Den ersten Stopp machten wir bei den Salinas del Carmen. Dies ist der einzige Ort auf der Insel, an dem man sich noch eine Salzgewinnungsanlage anschauen kann, aus der bis vor 40 Jahren noch Salz aus dem Atlantik gewonnen wurde.

Das Ganze ist nun ein Museum und man kann es sich für 5 Euro angucken. Wir haben allerdings nur von außen geschaut und uns gegen den Museumsbesuch entschieden. Auf dem Parkplatz dort sind uns allerdings zum ersten Mal die süßen Atlashörnchen, die es wohl an ziemlich vielen Stellen auf der Insel gibt, begegnet.

Es ist unglaublich, wie zahm die Tiere sind und wie sehr sie schon an uns Menschen gewöhnt sind. Überall lagen leere Nussschalen auf dem Boden und so konnten wir ein paar der Tiere anlocken, um sie uns genauer anzuschauen und ein paar Fotos von ihnen zu schießen.

Danach ging es wieder ins Auto und weiter in den Süden mit dem eigentlich geplanten Zwischenziel Costa Calma. Allerdings sind wir doch noch einmal vorher abgefahren und haben uns das kleine Örtchen La Lajita angeschaut. Am meisten bekannt ist der Ort wahrscheinlich durch den Oasis Park, der sich dort befindet. Wir sind allerdings nur einmal kurz in die Stadt gefahren und haben uns dann den Kiesstrand mit einigen kleinen Fischerbooten angeschaut. Der Ort ist wirklich total schön und die Straßen und Häuser sind richtig niedlich.

Von dort aus ging es nun aber direkt weiter in Richtung Costa Calma. Wir waren dort allerdings zuerst nicht an dem Strand an sich, sondern irgendwo an der Küste, von der aus man einen schönen Blick aufs Wasser hatte.

Ein kleines Stückchen weiter kamen wir dann aber wirklich zum Strand der Costa Calma. Das Wasser dort war richtig schön klar und es sah einfach nur traumhaft aus.

Leider war es auch am zweiten Tag so windig, dass wir uns nur mit den Füßen ins Wasser getraut haben, da die knappen 20 Grad durch den Wind einfach zu kalt gewesen sind..

Von der Costa Calma aus ging es dann für uns noch weiter in den Süden, da wir uns gerne den Sonnenuntergang auf der westlichen Seite der Insel anschauen wollten. Wir haben die kleineren Orte und die Stadt Morro Jable daher an diesem Tag nicht besichtigt, sondern sind direkt dort durch, zum südlichsten Zipfel der Insel gefahren. Für den Weg haben wir gefühlt Ewigkeiten gebraucht, da die Straße ab Morro Jable einfach nicht mehr ausgebaut war und wir über Kieswege fahren mussten.

Aber durch die Aussicht, die wir von der südlichsten Spitze aus hatten, hat sich die holprige Autofahrt dorthin schon gelohnt. Zwar konnten wir die ganze Zeit nur auf einem Aussichtspunkt im Auto sitzen, da es unerträglich windig war, aber selbst das war ein spannendes Erlebnis, da die Autotüren beim Öffnen schnell wieder zugeflogen sind und das Auto sich bei den Windböen sogar ein bisschen bewegt hat.

Nach dem wir die Aussicht einen Moment lang genossen hatten, ging es dann für uns weiter zur Playa de Cofete, an der wir uns einen wunderschönen Sonnenuntergang angeschaut haben. Wir waren fast ganz alleine am Strand und die Kulisse war einfach atemberaubend schön.

Nach diesem traumhaften Sonnenuntergang ging es dann schließlich wieder zurück nach Caleta de Fuste in unseren Bungalow.

Am nächsten Tag sind wir in den Norden der Insel gefahren. Wir wollten uns als erstes den Strand und die Dünen von Corralejo anschauen und danach dann weiter nach El Cotillo fahren und uns dort ein wenig umsehen. Den Anfang machte wie gesagt Corralejo. Dies ist ein ziemlich touristischer Ort, der aber trotzdem auf jeden Fall Charm hat.

Als erstes sind wir an den Strand zu den Dunas de Corralejo gefahren.

Schon die Straßen, die dorthin führten, waren richtig schön und verliefen teilweise direkt durch die Dünen. Rechts und links von uns war also richtig schöner weißer Sand.

Wir haben unser Auto dann an der Straße abgestellt und sind über die Dünen hin zum Wasser gewandert.

Leider konnte man an der Stelle, an der wir waren, nicht wirklich ins Wasser gehen, da dort überall Steine aus dem Wasser ragten.

Wir haben uns aber immerhin ca. 1 1/2 Stunden in den Sand legen können, um die Sonne zu genießen, bevor wir durch den Wind wieder vertrieben wurden.

Anschließend haben wir uns wieder ins Auto gesetzt und sind in die Innenstadt von Corralejo gefahren. Dort reihen sich unzählige Souvenirläden aneinander und es gibt eine Menge Restaurants, die zum Essen gehen einladen. Die Stadt hat einen kleinen Hafen, von dem aus man mit verschiedenen Booten auf die kleine Insel Los Lobos gebracht werden kann und man kann von dort aus ebenfalls bis nach Lanzarote oder Gran Canaria fahren.

Neben dem Hafen gab es noch einige kleine Strandbuchten, die weniger windig zu sein schienen, aber wir hatten an dem Tag irgendwie keine Lust mehr, uns nochmal irgendwo hinzulegen.

Von Corralejo aus ging es dann am späten Nachmittag weiter nach El Cotillo. Dort haben wir uns allerdings auch nur kurz die Küste angeschaut, weil es schon zu kalt und zu spät gewesen ist, um noch zum Strand zu fahren.

Stattdessen hatten wir die glorreiche Idee, über die westliche Seite der Insel zurück zu unserem Ort zu fahren. Was wir da allerdings noch nicht wussten: die ‚Straße‘ dort war eine absolute Katastrophe und hat in meinen Augen den Namen Straße nicht mal verdient 😁 die Strecke am Vortag war dagegen echt ein Traum 😁

Wir haben unterwegs zwar echt schöne Küstenabschnitte und teilweise richtige Steilküsten gesehen, aber nach mehr als 60 Minuten Fahrt ging die Straße plötzlich einfach nicht mehr weiter und wir mussten umkehren. Den ganzen steinigen Weg zurück… und es wurde immer dunkler und später 🙈😃

Irgendwann gegen halb 11 kamen wir dann zum Glück endlich an unserem Bungalow an und waren völlig fertig und kaputt. Daher ging es dann auch richtig schnell ins Bett und der dritte Tag war auch schon vorbei..

Am nächsten Tag haben wir uns dann dazu entschlossen, mal nicht groß wegzufahren, sondern uns ein wenig bei uns im Ort umzusehen. Gegen Mittag sind wir nochmal zu den Salinas dem Carmen gefahren, um uns erneut die süßen Atlashörnchen anzuschauen und danach sind wir dann vom Bungalow aus runter in die Stadt und zum Strand gelaufen und ich habe ein bisschen mit meiner neuen Kamera gespielt 😃

Am Sonntag ging es dann nochmal in den Süden. Wir wollten uns die Strände dort noch einmal genauer anschauen und hatten irgendwie die Hoffnung, dass wir uns doch noch an den Strand legen und ins Meer gehen könnten.

Den ersten Stopp machten wir dieses Mal an der Playa Barca, kurz nach der Costa Calma.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist das Wasser dort wieder richtig schön klar und traumhaft blau bzw. türkis gewesen. Von der Schönheit der Strände her, hat uns die Insel wirklich gut gefallen, nur leider war es auch hier wieder zu windig, um im Sand, nah am Wasser zu liegen. Die meisten Leute hatten sich entweder oben in die Dünen oder in der Nähe der Felsen hingelegt, da es dort einigermaßen windgeschützt war. Wir sind allerdings nach ein paar Fotos und unglaublich schönen Eindrücken wieder weiter gefahren.

Der nächste Halt war dann am Strandabschnitt von Risco del Paso in der Region Jandía und in meinen Augen ist das auf jeden Fall der schönste Strand, den wir auf der Insel entdeckt haben.

Die Gegend da ist richtig schön und auch hier zeigt sich der Atlantik von seiner schönsten Seite. Allerdings war es auch dort wieder so windig, dass uns die Sandkörner an den Körper geflogen sind und es sich dauerhaft nach unendlich vielen kleinen Nadelstichen angefühlt hat. Das erklärt wohl auch, warum dort niemand lag und es unzählige Kitesurfer dort gegeben hat 😁 es hat halt alles so seine Vor- und Nachteile 🙈

Von dort aus ging es dann weiter in die Stadt Morro Jable. Wir sind dort ein bisschen durch die Straßen geschlendert und haben gegen 19:30 Uhr schnell etwas bei Burger King gegessen, da wir zum Sonnenuntergang schon wieder in einem anderen Ort sein wollten.

Nachdem wir aufgegessen hatten, ging es dann wieder mit dem Auto in den Westen der Insel. Dieses Mal sind wir aber durchs Inland gefahren und kamen so relativ zügig zu dem kleinen Örtchen La Pared.

Leider war es an dem Abend ziemlich bewölkt, sodass wir uns den Sonnenuntergang nicht angucken konnten, die Küste von La Pared war aber trotzdem richtig eindrucksvoll.

Nachdem es dann auch für Fotos zu dunkel wurde, haben wir uns wieder auf den Weg zurück zum Bungalow gemacht und hatten uns vorgenommen, am nächsten Tag nochmal dort hinzufahren.

Da der Blogbeitrag jetzt schon so lang ist, habe ich beschlossen, das Ganze in zwei Teile zu unterteilen, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

In den nächsten Tagen wird aufjedenfall dann der zweite Teil aus der zweiten Hälfte unseres Urlaubs online kommen.

Ich hoffe, es hat euch bis hier her gefallen und es würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr auch beim zweiten Teil wieder vorbeischauen würdet.

Eure Caro ❤️

11 thoughts on “Unser Urlaub auf Fuerteventura – Teil 1 ❤️

  1. Wow dein Beitrag ist wirklich unfassbar schön geschrieben :)! Man kann alles so angenehm lesen und die Bilder sind ein Traum ^-^.
    Ich finde es super, dass du alles so genau beschrieben hast. Jetzt weiß ich wenigstens was ich mir mal angucken kann, wenn ich mal dahin fliegen sollte :)!

    Freue mich schon auf den zweiten Teil !

  2. Der Blog ist sehr schön gegliedert und mit den vielen wunderschönen Bildern lässt er sich flüssig lesen 👍☺️
    Bei den wundervollen Strandbildern bekomm ich auch direkt Lust auf Urlaub 😍
    Ich war bei einem Kreuzfahrt-Urlaub im April 2016 einen Tag auf der Insel und da war es auch sehr windig, aber trotzdem wunderschön 😍

      1. Wir sind vom Puerto del Rosario die Dünen Richtung Norden entlang gefahren mit dem Bus. Die Namen der Orte weiß ich leider nicht mehr ☹️ Mit dem Quad sind wir durch eine Vulkanlandschaft gefahren und am Nachmittag an der Küste entlang zurück. Das war definitv eines meiner Highlights bei der Kreuzfahrt 😍

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