Unser Urlaub auf Fuerteventura – Teil 2 ❤️

Hallo ihr Lieben ❤️

Hier geht es nun ohne großes Vorwort mit den letzten vier Tagen unseres Urlaubs auf Fuerteventura weiter ☺️

Falls ihr den ersten Teil noch nicht gelesen haben solltet, könnt ihr einfach hier klicken und kommt direkt dort hin ☺️

Den Montag haben wir in der Mitte der Insel verbracht und wollten eigentlich am Nachmittag zu einem Stausee wandern. Zuerst ging es aber in die schöne Stadt Antigua, die ziemlich genau den Inselmittelpunkt darstellt. Schon auf der Autobahn dorthin ist uns im Gegensatz zu den meisten anderen Regionen, die ziemlich kontrastreiche, farbenfrohe und blühende Landschaft aufgefallen, da Fuerteventura ja ansonsten eher karg und steinig ist.

Dafür, dass es sich bei Antigua nicht um eine touristische Stadt handelt, ist sie trotzdem ziemlich groß und bietet viele Einkaufsmöglichkeiten und einige wirklich schöne Plätze. Besonders beeindruckt hat uns dort die niedliche Kirche ‚Nuestra Senora de la Antigua‘ und der wunderschön gestaltete Kirchplatz drumherum.

Da es an dem Tag leider relativ kühl war und der Wind noch stärker gewesen ist, als an den Tagen zuvor, haben wir uns in Antigua dann schließlich relativ früh dagegen entschieden, zum Stausee zu wandern und sind stattdessen einfach wieder ein bisschen mit dem Auto durch die Gegend gefahren.

Als nächstes ging es über die Autobahn weiter bis nach Betancuria. Betancuria ist ein kleiner Ort zwischen den Bergen, der nach seiner Gründung als Hauptstadt von Fuerteventura galt. Heutzutage gehört die kleine Stadt zu den schönsten Städten der Insel und wirkt sehr einheimisch, ohne auf Massentourismus eingestellt zu sein. Trotzdem gibt es natürlich auch dort einige Souvenirläden und ein paar Restaurants, die sehr viel Charme haben und zum Verweilen einladen.

Und ob ihr es glaubt oder nicht, irgendwie hatten wir das Gefühl, als wäre die Zeit dort stehen geblieben.. Genau so stelle ich mir das Leben vor ein paar Hundert Jahren vor. Einfach irgendwie schön, idyllisch und schlicht.

Da wir uns an dem Tag noch einmal die Küste von La Pared im Tageslicht anschauen wollten, sind wir nach unserem kurzen Besuch in Betancuria über die FV-30 in Richtung Süden gefahren. Die Straße besteht aus ziemlich vielen Kurven und man hat eine wunderschöne Aussicht über die Berglandschaft Fuerteventuras und die kleinen minimalistischen Dörfer in den Tälern. Zwischendrin gab es immer irgendwelche Aussichtspunkte, an denen man mit dem Auto stehen bleiben konnte, um sich die Landschaft genauer anzuschauen und natürlich um Fotos machen zu können.

Ab und an lief sogar Mal eine Ziege mitten über die Straße oder man konnte sie beobachten während sie an den Berghängen auf und ab gewandert sind.

Am späten Nachmittag sind wir dann schließlich in La Pared angekommen und sind direkt wieder zu dem Ort gegangen, an dem wir am Vortag auch gestanden haben und die Aussicht war richtig klasse. Die Wellen dort waren sehr hoch und durch die Steinwände der Felsen wirkte das Ganze in irgendeiner Art bedrohlich, aber wie gesagt trotzdem wunderschön.

Bevor wir wieder nach Hause gefahren sind, haben wir uns dieses Naturspektakel auch noch einmal aus einer anderen Perspektive angeschaut – und zwar von der Klippe aus, die ihr auf dem letzten Bild seht.

Besonders die uns bis dahin unbekannte Aussicht hat uns dann noch einmal so richtig fasziniert. Ich meine, wie schön ist das bitte? 😍

Von La Pared ging es dann jedenfalls wieder zurück zum Bungalow und den Abend haben wir dann tatsächlich auch mal dazu genutzt, zu planen, was wir am nächsten Tag noch unternehmen wollten.

Wir hatten uns dazu entschlossen, zu einer Höhle (Cueva del Llano) im Norden der Insel zu fahren. Diese liegt in der Gemeinde La Oliva in der Nähe von Villaverde und ist eine Lavahöhle. Wir hatten im Internet nach den Öffnungszeiten geschaut und wollten gerne bei einer Führung mitmachen. Dort angekommen kam es uns allerdings schon auf dem Parkplatz sehr leer vor, sodass in uns ziemlich schnell das Gefühl aufkam, dass das Ganze nicht funktionieren wird und so war es dann auch 🙈 Aus Angst vor Einsturzgefahr durfte man die Höhle leider nicht besichtigen und so haben wir uns nur das kleine ‚Museum‘ dort angeschaut.

Damit die Fahrt allerdings nicht ganz umsonst war, sind wir dann schon relativ früh noch einmal ganz in den Norden zur Küste gefahren, weil wir uns gerne den Strand von El Cotillo anschauen wollten. Als erstes sind wir allerdings durch die kleine Stadt hindurch gefahren und haben uns zunächst den Leuchtturm El Faro de Toston angeschaut und dort einige Zeit verbracht.

Man konnte einmal dort herum gehen und sich die Küste von allen Seiten anschauen, das haben wir natürlich auch gemacht und dabei sind unter unzähligen anderen Bildern, diese Fotos hier entstanden:

Die Umgebung dort hat uns wirklich sehr gut gefallen und die minimalistische Wanderung über die teilweise nassen Steine war echt aufregend und spannend. Das Wasser dort hatte jedenfalls eine unglaublich schöne Farbe und die Wellen waren wirklich kräftig, sodass wir echt eine Menge Respekt vor dem Wasser hatten.

Von dort aus ging es dann aber wirklich am späten Nachmittag noch zum Strand von El Cotillo und was soll ich sagen? Wir waren absolut begeistert. Das war tatsächlich der erste Strand, an dem es mal nicht so extrem windig gewesen ist.

Da mein Freund an diesem Tag allerdings leider keine Badehose dabei hatte, weil das Wetter ja nicht so gut ausgesehen hat, haben wir uns trotzdem dafür entschieden, uns einfach für eine Weile auf die Felsen zu setzen und von dort aus die Sonne zu genießen.

Ich glaube, das war wirklich einer der entspannendsten Momente im ganzen Urlaub und wir hatten uns ziemlich schnell dazu entschlossen, am nächsten Tag nochmal dort hin zu fahren, um doch noch einmal ins Wasser gehen zu können. Gegen 19 Uhr haben wir uns dann so langsam wieder auf den Rückweg gemacht, da die Sonne nicht mehr so stark war und es einfach zu kalt wurde.

Als wir am Mittwoch morgen aufgestanden sind, mussten wir leider feststellen, dass das Wetter noch schlechter war, als die Tage zuvor.

Und da es die ganze Zeit schon nach Regen aussah, sind wir als erstes in die Hauptstadt nach Puerto de Rosario gefahren, anstatt direkt zum Strand von El Cotillo. Dort sind wir dann ein wenig durch die Straßen gelaufen und letztendlich in einem Einkaufszentrum gelandet und durch die Geschäfte geschlendert. Natürlich ohne letztendlich etwas zu kaufen, denn wir waren ja eh nur mit Handgepäck unterwegs 🙈😃

Von Puerto de Rosario ging es dann aber gegen Mittag doch noch weiter in den Norden, weil die Sonne sich ab und an dann doch mal gezeigt hatte und wir wieder ein bisschen Hoffnung hatten, dass wir doch noch ein bisschen Sonne tanken könnten. Damit die Fahrt aber nicht zu langweilig wurde, sind wir unterwegs mal wieder irgendwo abgefahren und sind in dem kleinen Örtchen Guisguey gelandet. Dort sind wir die Straße mal wieder so weit entlang gefahren, bis es nicht mehr weiter ging und haben dort völlig überraschend Bekanntschaft mit vier zuckersüßen Hunden gemacht.

Diese saßen zunächst alle zusammen auf einer Steinmauer und wir haben sie ein wenig beobachtet. Allerdings waren wir für die anscheinend so interessant, dass sie nach und nach alle zu unserem Auto gerannt kamen und uns begrüßt haben 😃

Es war unglaublich, wie neugierig die kleinen Racker gewesen sind und es kam uns so vor, als hätten sie seit Ewigkeiten keine Menschen mehr gesehen 🙈 Sogar der immer stärker werdende Regen (siehe Tür) hat sie letztendlich nicht davon abgehalten, uns ein wenig Gesellschaft zu leisten und als wir dann nach ein paar Minuten wieder gefahren sind, sind sie uns tatsächlich noch ein Stückchen hinterher gerannt. Ich weiß ja nicht wie es euch gegangen wäre, aber mein Herz ist in dem Moment ein wenig geschmolzen 🙈😃

Nachdem wir die unbefahrbare Straße dann wieder zurück gefahren sind, sind wir ohne weitere Umwege weiter nach El Cotillo gefahren.

Dort angekommen, hatten wir uns aufgrund des Wetters dann doch dazu entschlossen, nicht ins Wasser zu gehen, sondern nur ein wenig im Sand zu liegen und zu entspannen. Während die Sonne geschienen hat, war es auch tatsächlich angenehm warm, allerdings wurde die Sonne in immer kürzeren Abständen von den Wolken abgelöst und ich musste immer zwischen Bikini und normalen Klamotten hin und her switchen 🙈

Irgendwann, als es etwas länger wolkig geblieben ist, haben wir dann mal in den Himmel geschaut und waren geschockt, wie bewölkt und dunkel es auf einmal war.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich zu meinem Freund gesagt habe, dass es mächtig nach Regen aussieht, aber er meinte nur, dass es doch jetzt nicht hier am Strand regnen wird..

Tja, ein paar Minuten später mussten wir ganz schnell unsere Sachen zusammen packen und unsere Beine in die Hand nehmen, da es sowas von stark angefangen hatte zu regnen, dass nach kurzer Zeit der ganze Sand nass gewesen ist. Es war unglaublich, wie viel Wasser in so kurzer Zeit herunter kam und wir waren als wir am Auto ankamen komplett durchnässt 😃 Es war zwar plötzlich richtig kalt und die Klamotten haben komplett an unseren Körpern geklebt, aber es war trotzdem irgendwie total lustig und aufregend 😃 sowas muss man einfach mal erlebt haben 😃

Mit nassen Sachen und der Auto Heizung auf 27 Grad, sind wir dann auf dem schnellsten Weg zurück zum Bungalow gefahren und haben die Insel nochmal von einer anderen Seite gesehen.

Ganz viele Berge waren durch die Wolken quasi verschwunden und die Luft fühlte sich einfach ganz anders an, als an den Tagen zuvor. Irgendwo im Inland haben wir dann zum krönenden Abschluss sogar noch einen blassen Regenbogen gesehen und ich bin mir sicher, dass das nicht viele von sich behaupten können 😃 (irgendwie muss man sich das alles ja schön reden) 😃

Als wir wieder im Bungalow waren, haben wir uns erstmal frisch gemacht, neue Klamotten angezogen und sind dann ganz unspektakulär in den Drive in von McDonald’s gefahren und haben uns dort schnell etwas zu essen gekauft. Nach dem Essen haben wir noch zwei oder drei Folgen Dexter geschaut und dann sind wir ziemlich schnell schlafen gegangen, da wir am nächsten Tag früh aufstehen wollten, weil noch Taschen packen auf dem Programm stand und wir bis 12 Uhr den Bungalow verlassen mussten.

An unserem letzten Tag klingelte der Wecker um 7:30 Uhr und wir haben uns direkt fertig gemacht und unsere paar Klamotten zusammen gepackt, damit das Ganze hinterher bloß nicht in zu viel Stress ausarten konnte. Gegen 11:30 Uhr waren wir dann mit allem soweit fertig, sodass wir den Schlüssel pünktlich an der Rezeption abgegeben haben.

Von dem Zeitpunkt an, hatten wir noch ca. 3 1/2 Stunden Zeit, bis wir so langsam am Flughafen eintrudeln sollten und deswegen sind wir noch ein letztes Mal ein bisschen auf der Insel herum gefahren. Zuerst ging es in den Supermarkt, um noch etwas Proviant für den bevorstehenden Flug zu besorgen und von dort aus sind wir wieder Richtung Corralejo gefahren. Unterwegs haben wir zwischendurch noch einmal an einigen Orten angehalten und mein Freund hat ein paar Videos und Fotos von unserem Mietwagen gemacht.

Wir sind über die Straße durch die Dünen von Corralejo gefahren und von dort aus noch einmal in einen kleinen Fischerort, in dem die Bewohner in Wohnwagen oder ganz kleinen, etwas heruntergekommenen Häuschen gelebt haben. Das war irgendwie noch einmal eine ganz andere Perspektive auf die Insel, die ansonsten ja wirklich viel vom Tourismus lebt und dementsprechend aussieht.

Von dort aus ging es dann für uns über die FV-1 bis zum Flughafen, an dem wir als erstes unseren Mietwagen wieder zurück gebracht haben. Der hat uns den Urlaub über wirklich gute Dienste geleistet und wir waren super zufrieden mit dem Auto, in dem wir so viel Zeit verbracht haben 😃 vom ersten bis zum letzten Tag sind wir genau 1.160 km gefahren und konnten somit wirklich viele versteckte Ecken der Insel besuchen.

Gegen 15 Uhr kamen wir dann letztendlich wirklich am Flughafen an, haben uns unsere Bordkarten geholt, sind durch die Sicherheitskontrolle gegangen und haben noch eine ganze Weile auf der Flughafenterrasse gesessen und konnten dort noch ein wenig die Sonne genießen.

Um 16:50 Uhr war dann endlich Boarding und wir sind relativ pünktlich um 17:30 Uhr gestartet.

Die Zeit im Flugzeug haben wir uns mit Serie schauen vertrieben und um ca. 22:40 nach deutscher Zeit kamen wir pünktlich am Düsseldorfer Flughafen an.

Der Urlaub war alles in allem sehr schön, obwohl wir ihn uns anz anders vorgestellt hatten. Eigentlich wollten wir gerne einfach am Strand liegen und die Sonne genießen, ab und an im Meer schwimmen, um uns abzukühlen und einfach die Seele baumeln lassen, allerdings haben wir ja ziemlich schnell festgestellt, dass das so ein Urlaub nicht werden wird. Durch das eher schlechtere Wetter konnten wir aber stattdessen ganz viele Orte der Insel erkunden, an denen wir sonst wahrscheinlich nie gewesen wären und so hat sich der Urlaub auf jeden Fall trotzdem gelohnt und ich konnte euch viel mehr erzählen ☺️

Ich hoffe, euch haben die zwei Urlaubsbeiträge gefallen und vielleicht konnte ich euch ja auch die eine oder andere Gegend der Insel schmackhaft machen.

Vielen Dank für’s Lesen und bis zum nächsten Mal.

Eure Caro ❤️

Schreibe einen Kommentar