Malediven Travel Guide

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Ein Urlaub auf den Malediven muss nicht zwangsweise mehrere Tausend Euro kosten.

Man kann mit etwas Recherche im Internet, Flexibilität und etwas Glück auch schon relativ günstig dort hin fliegen, wenn man nicht unbedingt eine eigenen Villa mit Zugang zum Meer mieten möchte. Natürlich ist das dann kein echter Luxusurlaub, wie man ihn häufig im Internet, TV, oder ähnlichem sieht, aber es ist trotzdem allein durch die wunderschönen Strände und das klare Wasser traumhaft schön. Und eins kann ich euch sagen: ich habe dort definitiv die schönsten Sonnenuntergänge meines Lebens gesehen.

Ich werde euch in diesem Beitrag einfach mal ein paar Informationen über die Malediven allgemein geben und darüber berichten, was ihr vor einer Reise dorthin unbedingt beachten solltet. Es gibt nämlich wirklich einige Dinge, die man vorher wahrscheinlich nicht auf dem Schirm hat, die aber trotzdem super wichtig sind, damit alles glatt läuft.

Vorab möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich hier natürlich nur von unserem eigenen Urlaub und unseren persönlichen Erfahrungen reden kann. Es ist also gut möglich, dass es auf anderen Inseln der Malediven ganz anders aussieht, vor allem natürlich dann, wenn es sich um eine reine Hotelanlage und nicht um eine Local Island mit Einheimischen handelt.

Ich starte nun einfach mal mit ein paar allgemeinen Informationen über die Malediven, die ich auf unterschiedlichen Internetseiten gefunden habe. Denn es kann ja nicht schaden, sich über so einen Urlaubsort vorher ein bisschen zu informieren.

Allgemeine Informationen über die Malediven

Die Malediven bestehen aus 19 Inselgruppen, die sich im indischen Ozean südwestlich von Indien und Sri Lanka befinden. Insgesamt gibt es knapp 1200 kleine Inseln, die in verschiedene Atolle unterteilt sind. Etwa 220 dieser Inseln sind von Einheimischen bewohnt und weitere 144 werden für touristische Zwecke genutzt. Dies ist auch eine der ersten Entscheidungen, die man treffen muss, wenn man auf die Malediven fliegen möchte: soll es auf eine sogenannte Local Island mit einheimischen Bewohnern gehen oder möchtet ihr lieber Urlaub auf einer der luxuriösen Touristeninseln machen? Wir haben uns bewusst für eine Local Island entschieden, da dies zum einen natürlich viel günstiger gewesen ist und weil wir es super interessant finden, das ‚echte‘ Leben in solchen Urlaubsorten kennenzulernen – außerhalb von Hotelanlagen. Aber das ist natürlich wieder Geschmacksache und müsst ihr für euch selbst entscheiden.

Klima und beste Reisezeit

Auf den Malediven herrscht eigentlich das ganze Jahr über ein warmes tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittstemperaturen liegen tagsüber bei etwa 30 und nachts bei ca. 25 Grad Celsius und das Wasser ist laut Internet ungefähr 25 Grad warm. Ich würde sagen, dass dies auch ziemlich genau die Temperaturen sind, die wir dort erlebt haben, was natürlich ein ziemlich starker Unterschied zum Wetter in Deutschland ist. Ich kann euch daher wirklich nur raten, euch regelmäßig und vor allem gründlich einzucremen und nicht direkt stundenlang in die pralle Sonne zu gehen. Die beste Reisezeit ist in den Monaten Januar bis April, weil dort die wenigstens Regentage verzeichnet werden und sich der Wind in Grenzen hält.

Amtssprache, Währung und Religion

Bei den Malediven handelt es sich um einen islamischen Inselstaat mit der Amtssprache Dhivehi. Wir konnten beobachten, dass die Einheimischen zum größten Teil auch wirklich sehr religiös sind, was sich unter anderem durch die zahlreiche Teilnahme an den Gebeten gezeigt hat. Die Gebete wurden übrigens ein paar Mal am Tag durchgeführt und über Lautsprecher über die ganze Insel transportiert. Wenn man das nicht gewohnt ist, ist das schon etwas wahnsinnig besonderes. Bezahlen kann man auf den Malediven grundsätzlich mit US Dollar oder auch mit der eigentlichen Währung Rufiyaa. Dollar wurden überall akzeptiert, als Rückgeld gab es allerdings in den meisten Fällen Rufiyaa, weshalb wir am Ende mit zwei unterschiedlichen Währungen zurückgeflogen sind. Das war so also nicht ganz optimal, es gibt allerdings weitaus schlimmeres.

Ich glaube, das war es nun mit den allgemeineren Infos, ich wollte euch allerdings noch ans Herz legen, ein paar Sachen vor der Einreise auf die Malediven zu beachten:

Einreisebestimmungen beachten

Informiert euch vorab darüber, was ihr bei der Einreise auf die Malediven beachten solltet, damit es nicht zu unschönen Ereignissen am Flughafen kommt. Ihr braucht für die Einreise einen gültigen Reisepass und bekommt vor Ort ein Visum ausgeteilt, welches ihr ausfüllen müsst. Schaut für weitere Einreisebestimmungen am besten auf der Seite des Auswertungen Amts vorbei und lest euch dort einfach mal die unterschiedlichen Informationen über die Malediven durch. (Das kann ich euch im übrigen auch für alle anderen Lande empfehlen – wir schauen eigentlich vor jedem Urlaub einmal dort vorbei).

Informiert euch über Transfermöglichkeiten vor Ort

Dieser Punkt betrifft euch vermutlich nur dann, wenn ihr keine Pauschalreise bucht. Ihr solltet euch dann in jedem Fall zunächst im Internet über eure Wunschurlaubsinsel und den Transfer vor Ort informieren, denn ihr werdet am Flughafen Male landen, der sich auf der Insel Hulhule befindet. Von dort geht es dann also definitiv noch weiter um letztendlich zu eurer Urlaubsinsel zu gelangen. In den meisten Fällen könnt ihr euch zwischen einer öffentlichen Fähre, einem Speedboot oder einem Wasserflugzeug entscheiden. Die Preise, Fahrzeiten und Dauer variieren natürlich je nach Insel und es kann sein, dass beispielsweise die öffentliche Fähre nur 1-2 mal am Tag fährt, sodass ihr das Ganze mit euren Flugzeiten abgleichen solltet. Da sollte man sich bestenfalls wirklich bereits vorab gut informieren, damit man nicht zu viel kostbare Urlaubszeit durch lange Wartezeiten verliert.

Andere Länder, andere Sitten

Dies ist zwar wieder ein Punkt, der nicht nur für die Malediven gilt, allerdings wollte ich ihn trotzdem noch kurz anschneiden:

Bedenkt bei solch fernen Ländern immer, dass es dort ganz andere Sitten und Gebräuche gibt als hier in Europa und haltet euch vor Augen, dass ihr dort die Gäste seid.

Natürlich wird es in einem islamischen Staat nicht so gerne gesehen, wenn man als Frau halb nackt durch die Straßen rennt oder wenn beispielsweise für alle sichtbar Zärtlichkeiten mit dem Partner ausgetauscht werden. Ich schätze, man würde in solchen Urlaubsorten zwar nicht groß bestraft werden und wahrscheinlich sind die Einheimischen auch schon durch vielen Touristen an solche Anblicke gewöhnt, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass man sich ruhig ein wenig anpassen kann.

Wir sind beispielsweise am Strand in normalen Badesachen rumgelaufen (uns wurde vorab auch direkt gesagt, dass es sich bei den Stränden dort um „bikini beaches“ handelt) und haben uns dann, sobald wir uns vom Strand entfernt haben, einfach normale Klamotten angezogen. Natürlich sind auch wir dort mit kurzen Hosen und kurzen Oberteilen herumgelaufen, ich habe aber darauf geachtet, nicht zu kurze Hosen oder zu weit ausgeschnittene Oberteile zu tragen.

Letztendlich muss das natürlich auch wieder jeder für sich wissen und auf den reinen Tourismusinseln braucht man sich darüber wahrscheinlich gar keine Gedanken machen. Ich wollte es als Denkanstoß trotzdem noch kurz hier anbringen.

Soo, das war jetzt schon wahnsinnig viel Input, weshalb ich den Beitrag hier erstmal beenden werde. Es wird wie bereits erwähnt, demnächst noch ein weiterer Beitrag folgen, indem ich ein wenig über unsere Anreise, unseren Urlaubsort, die Preise und die Aktivitäten auf der Insel berichte. Dort findet ihr dann auch die Fragen beantwortet, die ihr mir zuvor auf Instagram gestellt hattet.

Ich hoffe, ich konnte euch mit den Infos ein bisschen weiter helfen und würde mich freuen, wenn ihr beim nächsten Urlaubsbericht wieder hier vorbei schaut ☺️

Eure Caro ❤️

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