Unser Urlaub auf den Malediven

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Ein Urlaub auf den Malediven.. das war für mich schon immer ein Traum. Bereits vor einigen Jahren habe ich mir vorgenommen, dass ich irgendwann in meinem Leben unbedingt auf die Malediven fliegen möchte – ich hatte nur niemals damit gerechnet, dass es letztendlich so schnell gehen würde.
Mich haben bislang immer die hohen Preise abgeschreckt, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass es wohl noch Jahre dauernd wird, bis es wirklich mal zu so einer Reise kommen wird. Wie soll man sich als Studentin oder Student, oder auch als jemand, der gerade in der Ausbildung ist, bloß einen Urlaub auf den Malediven leisten können?
Falls ihr ähnliches denkt, kannn ich euch hier mit vielleicht eine Freude machen:

Ein Urlaub auf die Malediven muss nicht immer mehrere Tausend Euro kosten, man kann auch schon mit verhältnismäßig wenig Geld einen wunderschönen Urlaub im Paradies verbringen.

Ich werde euch hier in dem Beitrag nun genaueres über unseren Urlaub erzählen. Von der Buchung, bis hin zu den Preisen, unserer An- und Abreise, sowie den Möglichkeiten vor Ort und natürlich dürfen traumhafte Bilder dabei nicht fehlen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Beitrags und hoffe, dass ich euch mit den Infos ein bisschen helfen kann, falls ihr wie ich ebenfalls den Traum habt, mal auf die Malediven zu fliegen.

Über die Buchung

Wir hatten uns für unseren März Urlaub in diesem Jahr vorgenommen, eine Fernreise zu unternehmen. Da wir uns zuvor nicht festgelegt hatten, wo es nun wirklich hingehen soll, haben wir immer mal wieder die Angebote bei Seiten wie Urlaubsguru, Urlaubspiraten und Urlaubstracker gecheckt, einfach um zu schauen, mit welchen Preisen wir so rechnen müssen und ziemlich schnell haben wir dort dann schon das für uns passenden Angebot gefunden. Von Urlaubsguru wurden wir zu Expedia weitergeleitet, wo wir uns die Unterkunft anschauen und die für uns passenden Flüge auswählen konnten. (falls ihr meinen letzten Beitrag über die Malediven noch nicht gelesen haben solltet, könnt ihr dort gerne noch vorbei schauen, denn was die Flugzeiten angeht, solltet ihr einige Dinge beachten. Ihr könnt hier zum entsprechenden Beitrag gelangen).
Für uns sollte es also vom 16. bis zum 27. März auf die Insel Dhiffushi auf den Malediven ins Ameera Guest House gehen. Wir hatten Vollpension gebucht und mussten für alles zusammen (also für Flüge, Unterkunft und Essen) 991 Euro zahlen. Das ist natürlich schon eine Menge Geld (für mich zumindest), aber dafür, dass wir insgesamt 11 Nächte dort verbracht haben und wir so weit weg waren, fand ich den Preis wirklich in Ordnung. Mitgenommen haben wir übrigens pro Person nochmal 200 Dollar, die wir allerdings nicht komplett ausgegeben haben. Man kann also wie ihr seit schon relativ günstig auf die Malediven fliegen, wenn man keinen kompletten Luxus haben möchte und bereit ist, eine lange An- und Abreise in Kauf zu nehmen.

Anreise

Wie schon erwähnt, ging es für uns am 16. März los. Ich musste um 13 Uhr mit dem Bus zum Bahnhof fahren und dann ging es um 13:49 Uhr mit dem Zug zum Düsseldorfer Hauptbahnhof und von da aus dann zum Flughafen Düsseldorf. Dort angekommen, konnten wir relativ schnell unser Gepäck aufgeben und um 17:45 Uhr saßen wir dann im Flieger nach Paris. Der Flug verging richtig schnell, gefühlt waren wir gerade oben und haben unseren kostenlosen Snack gegessen und dann ging es auch schon wieder runter. Um ca. 19 Uhr sind wir am Roissy-Charles de Gaulle Flughafen in Paris angekommen, von wo aus es um 20:55 Uhr direkt weiter nach Malé/ Malediven ging. Unser Gepäck wurde automatisch in die zweite Maschine verladen und wir konnten uns die Wartezeit über im riesigen Transit Bereich des Flughafens aufhalten. Wir sind pünktlich losgeflogen und hatten nun noch einen knapp 10 Stunden langen Flug vor uns. Am Abend gab es ein tatsächlich leckeres Abendessen (hätte nicht gedacht, dass mir Essen aus dem Flugzeug schmecken würde) im Flieger und danach haben wir die meiste Zeit schlafend, bzw. dösend herum bekommen. Ich konnte die Zeit über am Fenster sitzen, was natürlich Vor- und Nachteile mit sich gebracht hat. Die Aussicht, gerade als wir die Malediven überflogen hatten, war natürlich traumhaft schön, allerdings hasse ich es total, wenn Leute für mich aufstehen müssen, weil ich beispielsweise aufs Klo muss. Die Plätze waren aber auf jeden Fall relativ bequem und wir hatten genug Beinfreihet.

Morgens um 10:45 Uhr (nach deutscher Zeit also um 6:45 Uhr) sind wir dann nachdem wir im Flugzeug noch frühstücken konnten, endlich auf Malé gelandet und es war wahnsinnig heiß. Im Flughafen Gebäude angekommen, mussten wir als erstes unser Visum ausfüllen und durch die Passkontrolle. Das Ganze hat natürlich Ewigkeiten gedauert und durch die warme Kleidung, die wir noch aus Deutschland anhatten, war es natürlich wahnsinnig anstrengend und wir haben geschwitzt wie sonst was. Vom Flughafen aus haben wir uns dann ein Taxi zum Hafen von Malé genommen (Fahrzeit ca. 15 Min, Kosten ca. 15 Dollar) und mussten nun noch auf unsere Fähre nach Dhiffushi warten. Diese kam um 14:30 Uhr, wodurch wir um ca. 17:30 Uhr endlich auf unserer Urlaubsinsel ankamen.

Endlich angekommen

Nach insgesamt 25 Stunden Anreise wurden wir mit toller Musik empfangen (die lief dort jeden Tag) und von Mitarbeitern aus dem Guest House am Hafen der Insel abgeholt. Spätestens zu dem Zeitpunkt war das Urlaubsfeeling komplett da – die auslädische Musik, die Palmen, der rosafarbene Himmel kurz vor Sonnenuntergang und das Meeresrauschen haben was das angeht echt super Arbeit geleistet. Unser Gepäck wurde mit einem kleinen äutoähnlichen Gefährt zur Unterkunft gebracht, während wir zu Fuß dort hin gelaufen sind (bei der Entfernung wäre alles andere auch ein Witz gewesen).

Am Guest House angekommen, wurden wir mit einem Getränk begrüßt und konnten bereits die Essenskarte für das Abendessen ausfüllen. Uns wurde unser Zimmer gezeigt und nachdem wir uns kurz erholt und zu Abend gegessen hatten, haben wir ein Stückchen der Insel im Dunkeln erkundet, bevor es dann relativ früh ins Bett ging, weil wir von der langen Anreise einfach fix und fertig gewesen sind. Außerdem wollten wir natürlich auch relativ ausgeschlafen in den ersten Tag starten.

Vor Ort

Unser zweiter Tag startete so ca. um 8:30 Uhr, da das Frühstück nur bis 9 Uhr ging. Wir waren gefühlt immer die letzten dort, aber es hat weder uns, noch die Menschen von der Unterkunft gestört (zumindest haben sie es nicht gezeigt). Unser Frühstück bestand eigentlich jeden Tag aus zwei Scheiben Toast, einem Würstchen, einem Spiegelei, Marmelade, Butter, einem Glas Saft und einer Flasche Wasser. Es war also durchaus einfach und es gab leider kein Buffet, weshalb wir uns das Essen nach ein paar Tagen schon ein wenig leid gegessen haben. Es hätte zwar neben dem kontinentalen Frühstück auch noch 5 andere Gerichte gegeben, die waren allerdings für uns beide nichts.

Das Essen war auch eigentlich der einzige Punkt, der uns an der Unterkunft nicht ganz so gut gefallen hat, weil es wenig abwechslungsreich gewesen ist, bzw. weil wir manches einfach nicht mochten und uns somit mit den Gerichten arrangieren mussten, die für uns noch zur Verfügung standen.

Da sind wir aber wahrscheinlich auch einfach etwas verwöhnt und man muss natürlich auch bedenken, dass in dem Guest House nicht so viele Urlauber gewesen sind, sodass sich ein Buffet gelohnt hätte. Mal abgesehen davon, dass eigentlich die kompletten Lebensmittel zuvor mit Schiffen auf die Insel importiert werden müssen.

Nach dem Frühstück haben wir uns fertig gemacht und danach zunächst einmal den Strand aufgesucht, um uns ein Bild von dem Wasser und dem Sand zu machen. Wir hatten durch Fotos aus dem Internet natürlich riesig hohe Erwartungen, die zum Glück auch erfüllt wurden. Das Wasser war glasklar und wunderschön. Genau so, wie man es auf Fotos bereits gesehen und es sich insgeheim erträumt hat.

Trotz der geringen Größe der Insel, oder vielleicht auch gerade deshalb, hatten wir den Strand und das Wasser fast für uns alleine, wodurch alles natürlich noch paradiesischer wurde und zum entspannen eingeladen hat. Bereits am ersten Tag habe ich meinen Lieblingsplatz auf der Insel entdeckt: Eine Hängematte direkt im Wasser.

Obwohl es zwischenzeitlich tatsächlich ziemlich bewölkt war, sind wir nach ein paar Stunden mit leichtem Sonnenbrand in die Unterkunft zurück gekehrt und haben erstmal das Duschen genossen. Endlich runter mit der Sonnencreme und ohne zu kleben in die neuen Klamotten schlüpfen. Das liebe ich nach solchen Strandtagen immer total.

Gegen Nachmittag haben wir dann zum ersten Mal die komplette Insel (die im übrigen gerade mal 1km lang und 200m breit ist) bei Tageslicht gesehen und waren überwältigt von den wahnsinnig schönen Stränden und der Stimmung, die auf der kompletten Insel geherrscht hat. Das absolute Highlight an dem Tag war für mich der Sonnenuntergang, der uns auch in den folgenden Tagen immer wieder den Atem geraubt hat. Im Nachhinein war der am ersten Tag aufgrund der vielen Wolken wahrscheinlich sogar der unspektakulärste, wenn man es mit den anderen Abenden vergleicht, aber es war trotzdem magisch.

Gegen 20 Uhr ging es dann zum Abendessen und danach haben wir uns nur noch 2 Folgen Serie angeschaut und sind dann schlafen gegangen.

Unser Tagesablauf sah eigentlich auch die Tage danach ziemlich identisch aus:
Morgens um 9 Uhr ging es zum Frühstück, danach haben wir uns eingecremt, umgezogen und fertig gemacht und sind dann in den meisten Fällen zu einem der drei Strände gegangen. Dort habe ich die meiste Zeit mit Lesen oder im Wasser verbracht, während mein Freund die Sonne genossen oder etwas geschnorchelt hat. Gegen Nachmittag ging es dann zum Abkühlen, Sport machen (ich hatte tatsächlich meine Sportmatte und Sportklamotten mit) und Duschen wieder ins Guest House und danach wieder eine Runde um die Insel. Die Sonnenuntergänge haben wir uns immer mal wieder von anderen Stellen aus angesehen und es war noch tausend Mal schöner als am ersten Tag.

So wie eben beschrieben sah er auch der 21. März aus. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass ich mir beim Anschauen des Sonnenuntergangs und dem damit verbundenen Fotos machen meinen kleinen Zeh verstaucht oder gebrochen habe.

 

Es tat wirklich höllisch weh und selbst jetzt – zwei Monate später – hab ich immer noch was davon. Die darauf folgenden Tage waren für mich dementsprechend immer etwas anstrengender, da ich den linken Fuß nur sehr schlecht, bzw. mit Schmerzen bewegen konnte. Wir haben aber trotzdem versucht, das beste daraus zu machen und da es ja eh ein Entspannungs- und kein Aktivurlaub sein sollte, war es zum Glück nicht ganz so tragisch. Abends haben wir uns sogar eine Mofa geliehen und sind damit etwas über die Insel gefahren. Das war irgendwie mal eine schöne Abwechslung zum ständigen zu Fuß gehen und ganz nebenbei konnte ich dabei meinen kleinen Zeh etwas schonen.

Am 24. März ist dann wieder etwas spektakuläreres passiert: wir haben nämlich die Drohne von meinem Freund fliegen lassen, um ein paar schöne Luftaufnahmen von der Insel zu machen. Ich werde euch einfach mal ein paar Fotos davon hier rein setzen.

Ausflüge

Während unseres Aufenthaltes hatten wir die Möglichkeit, an verschiedenen Ausflügen teilzunehmen. Ich kann mich gar nicht mehr genau an alles erinnern und weiß auch leider nicht mehr, was die unterschiedlichen Ausflüge gekostet haben, aber es wurde unter anderem Barbecue am Strand, Inselhopping, ein Ausflug nach Malé, oder auch ein Trip zu einer Sandbank angeboten.
Wir haben uns am 25. März, also an unserem vorletzten richtigen Tag auf der Insel für einen zweistündigen Schnorchelausflug entschieden. Er wurde direkt vom Guest House organisiert und hat uns pro Person 30$ gekostet.

Morgens um 9 Uhr ging es mit dem Boot raus auf’s Wasser, wo wir an zwei Riffs angehalten haben, um uns die Unterwasserwelt dort anzuschauen. Für mich war es das erste Mal, dass ich richtig Schnorcheln gewesen bin und ich fand es wahnsinnig spannend. Vor dem Urlaub hatten wir uns extra Schnorchelmasken für das ganze Gesicht gekauft und damit kam ich tatsächlich nach ein paar Minuten ganz gut zurecht, obwohl ich eigentlich eher ängstlich bin, wenn es um Wasser geht. (Die Schwimmweste hat wohl ihr übriges dazu beigetragen). Ich fand die Unterwasserwelt wirklich beeindruckend, wobei mein Freund, der schon mehrere Schnorchelausflüge gemacht hatte, erschrocken darüber war, wie kaputt und wenig farbenfroh die Riffs gewesen sind. Er kannte aus sämtlichen Urlauben in Ägypten viel spektakulärere Riffs und viel größere Mengen an Fischen. Für mich war es aber wie gesagt trotzdem super aufregend, vor allem, als wir dann noch Wasserschildkröten gesehen haben und sie sogar anfassen konnten. Das war wirklich ein wahnsinnig tolles Gefühl und ein Moment, den ich wohl niemals vergessen werde.

Gegen Mittag sind wir dann wieder zurück zum Hotel und haben uns dann ein letztes Mal für den Strand fertig gemacht. Naiv wie ich bin, dachte ich mir, ich könnte mich ja ruhig nochmal ordentlich in die Sonne legen, um ein bisschen mehr Bräune mit nach Hause zu nehmen. Ihr ahnt bestimmt was passiert ist: Das Ganze war natürlich keine gute Idee und ich habe mich am aller letzten Tag tatsächlich nochmal komplett verbrannt. Und damit meine ich wirklich KOMPLETT. Es war wirklich richtig heftig, sodass es mir ab Nachmittags wirklich beschissen ging. Mein Körper hat gebrannt, mir war furchtbar schlecht, ich hatte Schüttelfrost und habe teilweise total gefroren. Es war so schlimm, dass ich ab ca. 18 Uhr einfach nur noch im Bett liegen konnte und wir das Koffer packen auf den nächsten Tag verschieben mussten. Zum Glück konnte ich die Nacht über zumindest ein paar Stündchen schlafen, denn wir hatten ja eine lange Rückreise vor uns.

Am nächsten Morgen sind wir gegen 9 Uhr aufgestanden und weil es mir leider immernoch fürchterlich schlecht ging, haben wir statt zu frühstücken, relativ schnell mit dem Packen unserer Koffer begonnen. Gegen 12 Uhr mussten wir aus dem Zimmer raus und konnten dann noch zu Mittag essen, da unser Speedboot erst um 13:30 Uhr kam. Ich habe allerdings auch darauf verzichtet und einfach nur gehofft, dass ich die Fahrt mit dem Speedboot einigermaßen gut überstehe. Für Getränke, Reinigung etc. mussten wir am letzten Tag übrigens noch ungefähr 100$ zahlen, sodass wir letztendlich für den kompletten Urlaub pro Person in etwa 1100€ bezahlt haben.

Abreise

Um 13:30 Uhr sind wir dann auf das Speedboot gestiegen und hatten eine 45 minütige Fahrt vor uns. Gekostet hat das Ganze 25$ pro Person. Wäre mir nicht die ganze Zeit über so schlecht gewesen, hätte ich die Fahrt wahrscheinlich sogar genossen, denn irgendwie mag ich Bootfahren total.

Von 14:15 Uhr bis ca. 17:30 Uhr saßen wir dann eigentlich nur noch am Flughafen rum und haben Zeit totgeschlagen. Zu dem Zeitpunkt ging es mir glaub ich noch schlechter als zuvor und ich hatte beschlossen, später doch mal eine Kleinigkeit zu essen. Wir sind dann zur Gepäckaufgabe und danach direkt durch die Sicherheitskontrolle gegangen. Da das Boarding erst um ca. 19 Uhr anfangen sollte, sind wir noch schnell zu Burger King gegangen – mein Freund hatte Hunger und mir war eigentlich egal, was ich esse. Hauptsache irgendwas. Und ein Burger war tatsächlich die bessere Alternative als nochmal trockenes Toastbrot. Bei den Preisen mussten wir allerdings echt schlucken: 2 Burger, eine Portion Pommes und ein Getränk haben uns ganze 22$ gekostet. Eigentlich hätten wir es bei dem Preis einfach lassen sollen, aber wir mussten nunmal was essen. Und man lebt ja schließlich nur einmal, nicht wahr? 😀

Von dort aus ging es für uns direkt zum Gate und relativ zügig in den ersten Flieger nach Abu Dhabi. Wir saßen in der Mitte des Flugzeuges und hatten zum Glück die komplette Reihe für uns. Da ich zu dem Zeitpunkt einfach hundemüde war, hab ich kaum etwas von dem Flug mitbekommen, die Zeit verging also sehr schnell. Nach ca. 4 1/2 Stunden kamen wir dann in Abu Dhabi an und von dort ging es ca. 3 Stunden später weiter nach Amsterdam. Auch den Flug habe ich zum größte Teil verschlafen, wodurch es mir zum Glück am nächsten morgen wieder besser ging, sodass ich sogar das Frühstück im Flugzeug ein bisschen genießen konnte. Um ca. 6:30 Uhr und nach ca. 7 1/2 Stunden Flugzeit sind wir dann am Flughafen Schiphol in Amsterdam gelandet und mussten nun noch ganze 3 1/2 Stunden totschlagen, bis dann endlich unser letzter Flug zum Düsseldorfer Flughafen ging. Dieses Mal sind wir mit einer kleinen Maschine von KLM geflogen, die bereits nach insgesamt 35 Minuten in Düsseldorf ankam. Dort haben wir uns einen Mietwagen geliehen und sind noch für einen Tag nach Berlin gefahren, aber das ist eine andere Geschichte. Wir waren jedenfalls richtig froh, als wir endlich die ganzen Flüge hinter uns hatten, unser Gepäck zum Glück auch nicht verloren gegangen ist und wir endlich im Auto saßen.

Hat es sich gelohnt? Würden wir nochmal auf die Malediven fliegen?

Also erstmal kann ich grundsätzlich sagen, dass sich der Urlaub definitiv gelohnt hat. Mal abgesehen von meinen Wehwehchen war es wirklich wunderschön auf der Insel und das Meer, die Strände und vor allem die Sonnenuntergänge waren wirklich ein Traum. Ich bin auch nach wie vor froh darüber, dass wir uns für diese und gegen eine reine Hotelinsel entschieden haben, denn so konnten wir das wahre Leben auf der Insel, die Menschen und deren Gewohnheiten dort kennenlernen.

Trotzdem denke ich, dass so ein Urlaub für all diejenigen, die eher Aktivurlauber sind, nicht unbedingt geeignet ist, außer man möchte halt wirklich mal ein paar Tage einfach entspannen. Bei meinem Freund hat sich nach etwa einer Woche ein bisschen Langeweile ergeben, weil wir wirklich jeden Tag das gleiche gemacht haben. Ich hätte allerdings trotzdem auch noch ein paar Tage länger dort bleiben können, denn mir tat das Entspannen wirklich gut.

Außerdem kann man der Langeweile natürlich durch unterschiedliche Ausflüge entgegenwirken, welche allerdings wiederum zusätzliche Kosten verursachen. Da muss man einfach schauen, was für einen selbst am besten ist. Wahrscheinlich wären 1-2 weitere Ausflüge für uns auch nicht schlecht gewesen.

Letztendlich kann jedenfalls ich sagen, dass ich den Urlaub zu keiner Zeit bereut habe und dass ich super gerne an die Momente dort zurückdenke. Ich hätte niemals gedacht, dass wir schon so früh auf die Malediven fliegen würden und rein preistechnisch war der Urlaub wirklich der Wahnsinn. Trotzdem haben wir für uns festgestellt, dass 11 Tage pure Entspannung vielleicht doch etwas viel sind, wodurch wir so wahrscheinlich nicht nochmal dorthin fliegen würden. Wir können uns allerdings sehr gut vorstellen, eine Maledivenreise beispielsweise mit einem Trip nach Sri Lanka zu verbinden, sodass man ein paar Tage Action in Sri Lanka und danach noch einige Tage Entspannung auf den Malediven hat.

Ich glaube abschließend können wir festhalten, dass wir wahnsinnig froh sind, eine so weit entfernte Insel besucht zu haben und dass es wirklich unfassbar schöne Orte auf der Welt gibt, bei denen es sich lohnt, eine lange Anreise auf sich zu nehmen. Wir sind total glücklich darüber, dass wir solche Reisen unternehmen können und freuen uns schon sehr auf die Urlaube, die noch auf uns zu kommen werden.

Ich freue mich sehr, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt und hoffe, dass ich euch ein paar interessante Eindrücke unseres Urlaubs geben konnte.

Bis bald,

eure Caro ♥


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