Instagram – die ersten Schritte

Ihr habt euch dazu entschlossen, Instagram nicht mehr nur privat zu nutzen, sondern möchtet ein bisschen mehr damit erreichen?
Dann sind diese Blogreihe und dieser Beitrag hier vielleicht genau das richtige für euch, denn ich werde nach und nach auf alle wichtigen Themen rund um Instagram eingehen. Vielleicht sind ja ein paar sinnvolle und vor allem unbekannte Tipps dabei, die euch beim Durchstarten helfen können.

Der Anfang

Als erstes solltet ihr natürlich darauf achten, dass euer Account öffentlich sichtbar ist, damit andere Nutzer – also eure potenziellen Follower eure Bilder sehen und mit euch interagieren können. Ihr werdet noch sehen, dass gerade diese Interaktion besonders wichtig ist, denn ein Account ohne aktive Follower wird euch wahrscheinlich langfristig keinen Spaß bringen – und in meinen Augen ist es gerade der Spaß, der an erster Stelle stehen sollte.
Für Instagram ist eines nämlich sehr wichtig: und zwar Geduld.
Ihr solltet euch auf jeden Fall darüber im Klaren sein, dass ein erfolgreicher Instagram Account nicht einfach so über Nacht entsteht. Das heißt, ihr müsst wahnsinnig viel Zeit in die Sache hineinstecken und das langfristig. Das Ganze ist kein Sprint sondern viel eher ein Marathon, um es mal sportlich auszudrücken.

Euer Profil – euer Aushängeschild

Profilbild

Damit meine ich als aller erstes euer Profilbild. Ihr solltet dafür ein Bild auswählen, das gut zu euch und eurem Profil passt und mit dem ihr euch wohlfühlt. Denn dieses Bild ist das, was den anderen Nutzern als erstes auffällt. Es wird oben in der Storyleiste angezeigt und ist somit für alle Leute sichtbar. Außerdem wird es natürlich bei euren Kommentaren unter anderen Bildern angezeigt und lockt im besten Fall andere Nutzer auf euren Account. Hier würde ich euch übrigens noch den Tipp geben, dass Bild nicht zu häufig zu wechseln, denn das steigert euren Wiedererkennungswert. Euer Follower sehen das Bild und wissen dann direkt, wer hinter dem Account steckt.

Biographie

Der nächste wichtige Punkt ist eure Biographie. Diese befindet sich auf eurem Profil ganz oben und ist jederzeit für alle Nutzer, die euren Account besuchen, ersichtlich. Sie stellt also in gewisser Weise eine Möglichkeit für euch dar, die prägnanten Daten bzw. Themen zu euch und eurem Account herauszustellen. Dadurch können andere direkt erkennen, mit wem sie es zu tun haben und was sie auf eurem Account erwartet.
Sinnvoll ist es daher, Daten wie euren Namen, euren Wohnort (bzw. den nächst größeren Ort), möglicherweise eine Mailadresse und vor allem das Thema eures Accounts dort zu hinterlegen. Ihr habt zusätzlich sogar die Möglichkeit, einen Link dort zu platzieren, der die Nutzer beispielsweise auf euren Blog oder ähnliches führen kann.

Tipps

Die ungefähre Angabe eures Wohnorts finde ich persönlich ziemlich sinnvoll, denn dies kann mit unter dazu führen, dass ihr beispielsweise von Firmen aus eurer Nähe angeschrieben und zu Events eingeladen werdet. Firmen greifen nämlich gerne auch mal auf ‚Influencer‘ zurück, die nicht von weit her kommen müssen, denn so  muss keine weite Anreise oder ein möglicher Hotelaufenthalt bezahlt werden. Mir selbst ist das tatsächlich schon zwei mal passiert.

Das Aufführen eurer Themen in der Bio hat im Übrigen auch noch eine weitere ganz coole Funktion, denn wenn man über die Suche einen bestimmten Begriff (z.B. „Fashion“) eingibt, werden einem Accounts vorgeschlagen, die diesen Begriff in der Bio stehen haben. So könnt ihr also möglicherweise weitere Nutzer auf euer Profil locken.

Fotos

Wenn ich von eurem Profil rede, geht es aber natürlich vor allem um den folgenden Punkt: eure Fotos. Hierüber werde ich in diesem Beitrag allerdings nur ganz kurz berichten, denn dazu gibt es in ein paar Tagen den nächsten Blogbeitrag aus dieser Reihe.
So viel aber schonmal vorab:
Auf Instagram drückt ihr euch durch eure Fotos aus. Ganz viele Nutzer neigen zunächst vor allem dazu, durch die Startseite zu scrollen. Euer Ziel sollte es demnach sein, die Anderen mit eurem Bild so zu fangen, dass sie es liken und sich im besten Fall auch noch eure Bildunterschriften durchlesen (dies hat Einfluss auf eure Reichweite, aber dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr). Genauso sieht es auch bei den Hashtags aus: Es gibt nämlich auch Nutzer, die sich unterschiedliche Hashtags rauspicken und dort Bilder liken und kommentieren. Dabei gilt für euch das gleiche wie auch bei der Startseite: Ihr solltet es schaffen, dass möglichst viele Menschen eure Bilder schön finden und sie darauf hin liken, darunter kommentieren oder sogar euren Account besuchen, denn das ist die Voraussetzung dafür, dass sie euch auch folgen. Letztendlich und zusammenfassend dienen eure Fotos also dazu, andere auf euch aufmerksam zu machen, sodass sie zu potenziellen Followern werden.

Das Ganze hört sich nun alles sehr berechnend und sehr erfolgsorientiert an, weshalb ich unbedingt noch dazu sagen möchte, dass es natürlich trotzdem um Spaß und vor allem um den Austausch mit anderen Leuten gehen sollte. Dafür sind solche Plattformen ja auch schließlich auch gedacht. Und ich kann euch versprechen: Ihr werdet mit Sicherheit einige tolle Menschen kennenlernen, die ihr im „wahren“ Leben wahrscheinlich nie treffen würdet.
Habt das einfach im Hinterkopf, denn man merkt es, wenn ihr nicht hinter dem steht was ihr macht und wenn ihr keinen Spaß an der Sache habt.

Tipp – Erstellt euch ein Business Profil

Hierbei handelt es sich wirklich nur um einen Tipp, ihr braucht nicht zwingend ein Business Profil, um „erfolgreich“ zu werden. Ich finde das Ganze allerdings super sinnvoll und praktisch und würde eigentlich jedem dazu raten, sein Profil in ein Business Profil umzuwandeln. Dadurch habt ihr nämlich die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Statistiken von eurem Account und euren Beiträgen einzusehen. Außerdem – und das ist mindestens genauso sinnvoll, wie das Einsehen der Statistiken – könnt ihr dadurch direkt eure E-Mail Adresse mit eurem Account verknüpfen. Firmen oder andere Nutzer können dann einfach auf den Button „E-Mail“ klicken und gelangen so direkt ins Nachrichtenfenster.

Wie man seinen Account in ein Business Profil umwandelt

Um euren Account in einen Business Account umwandeln zu können, braucht ihr als einzige Voraussetzung eine aktive Facebook-Seite, mit der ihr euren Acount verknüpfen könnt (Diese Seite muss nicht aktiv geführt werden, sie muss nur vorhanden sein).
Dann müsst ihr wie folgt vorgehen:
1. Öffnet Instagram und geht über eure Profilseite in die Einstellungen.
2. Klickt auf „In Business Profil umwandeln“.
3. Führt die aufkommenden Anweisungen durch und wählt die Facebook Seite aus, mit der ihr euer Profil verknüpfen möchtet.
4. Als nächstes könnt ihr eure Kontaktinformationen angeben (ich habe dabei nur meine E-Mail Adresse hinzugefügt).
5. Zuletzt müsst ihr nur noch auf „Fertig“ klicken und euer Profil ist nun ein Business Profil.

Was kann ein Business Profil?

Jetzt könnt ihr, wenn ihr Bilder postet, einfach auf „Insights ansehen“ klicken und findet dort alle möglichen Statistiken zu eurem Bild (geht leider nicht rückwirkend). Ihr könnt dadurch also nachvollziehen, wie viele Nutzer euer Profil aufgerufen haben, wie hoch die Reichweite des Beitrags ist, wie viele Abonnenten ihr durch das Bild dazu gewonnen habt und worüber euer Bild am meisten gesehen wurde. Wie ihr seht, sind das durchaus sinnvolle Statistiken, die euch bei weiteren Postings helfen können. Außerdem habt ihr zusätzlich die Möglichkeit einzelne Beiträge durch eine Promotion hervorzuheben. Dazu werde ich auch in einem späteren Beitrag nochmal genaueres sagen.

Neben den sogenannten „Insights“ zu den einzelnen Bildern, könnt ihr auch noch Statistiken über euren kompletten Account einsehen. Dazu müsst ihr einfach auf euer Profil gehen, oben auf das Menü klicken und dort den Menüpunkt „Insights“ aufrufen.
Dort könnt ihr nun unter dem Punkt „Inhalte“ eure Beiträge genauer analysieren und euch die Reichweite, Interaktionen, Profilaufrufe, etc. sortiert anzeigen lassen. Außerdem werden euch dort eure Storybeiträge und deren Aufrufe angezeigt.
Unter dem Punkt „Aktivität“ könnt ihr einsehen, wie viele Profilaufrufe in der vergangenen Woche erreicht habt, wie häufig eure Webseite (falls vorhanden) angeklickt wurde und an welchen Tagen ihr welche Reichweite erreicht habt.
Bei dem letzten Punkt „Zielgruppe“ werden euch alle möglichen Informationen über eure Follower gezeigt. Ihr könnt sehen, wie viele Follower ihr in der vergangenen Woche gewonnen habt, woher sie kommen, wie alt sie sind, wie viele Männer und wie viele Frauen euch folgen und ihr seht, wann sie am aktivsten auf Instagram unterwegs sind.

Wie ihr seht, hat so ein Businessprofil also tatsächlich viele Vorteile und kann euch gut dabei helfen, einen aktiven und erfolgreichen Instagram Account aufzubauen.

So, das war jetzt schon wieder ganz schön viel und ich hoffe, dass ich euch mit den Informationen ein bisschen helfen konnte. Vieles ist für einige von euch wahrscheinlich schon bekannt, aber ich weiß, dass ich auch Follower habe, die gerade erst den Entschluss gefasst haben, Instagram aktiver zu nutzen. Gerade für diejenigen könnte der Beitrag also definitiv sinnvoll sein und ich denke, dass dies ein recht guter Startbbeitrag für die Blogreihe ist.

Vielen Dank für’s Lesen und bis zum nächsten Mal.

Eure Caro ♥

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